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Automatische Landung mit einer Diamond Aircraft DA42: „Augen“ für den Autopilot

Im Projekt „C2Land“ haben Forscher und Forscherinnen der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig ein Landesystem entwickelt, mit dem kleinere Flugzeuge ohne Unterstützung von bodenbasierten Systemen landen können. Das Team der TUM entwickelte die gesamte Regelung und Systemsteuerung des TUM-eigenen Forschungsflugzeuges, einer modifizierten Diamond DA42.

Das Flugzeug wurde mit einem sogenannten Fly-by-Wire-System ausgestattet. Das System ermöglicht so auch eine Steuerung per Autopilot, der von dem Team der TUM entwickelt wurde.

Damit auch die automatische Landung funktioniert, wurden weitere Funktionen in die Software integriert: Etwa der Abgleich der Daten der Kameras mit den GPS-Signalen, die Berechnung eines virtuellen Leitstrahls für den Landeanflug sowie die Flugregelung für unterschiedliche Phasen des Anflugs.

Erfolgreiche Landung in Wiener Neustadt
Ende Mai konnte das Team dann beobachten, wie das Forschungsflugzeug auf dem Flughafen von Diamond Aircraft vollautomatisch landete. Diamond Aircraft Österreich Testpilot Thomas Wimmer ist von dem Landesystem überzeugt: „Die Kameras erkennen die Landebahn schon in großer Entfernung zum Flugplatz. Das System führt das Flugzeug dann vollautomatisch entlang des Anflugs und landet es präzise auf der Bahnmittellinie.“

Lesen Sie den ganzen Bericht der TUM.

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